Einführung, Ausbildung und Instruktion

Sorgfältige Einführung der neuen Mitarbeitenden

Neue Mitarbeitende haben ein 50 Prozent höheres Unfallrisiko als erfahrene Mitarbeitende. Die sorgfältige Instruktion und Ausbildung der neuen Mitarbeitenden ist deshalb von besonderer Bedeutung. Die Checkliste der SUVA für die Einführung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann Arbeitgeber dabei unterstützen.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen vor allem auch Lernende. Sie verunfallen wesentlich häufiger als ihre erfahrenen Arbeitskolleginnen und -kollegen. Zudem müssen Arbeitgeber spezifische Vorschriften in Sachen Jugendschutz einhalten. Die Checkliste der SUVA zum Thema sichere Lehrzeit hilft, Gefahren zu erkennen.

Bei Stellenantritt sollen Auszubildende, temporäre und neue Mitarbeitende über die Firma, die Sicherheitsorganisation, Kunden, Produkte, Anlagen usw. sowie über die geltenden Sicherheitsregeln informiert werden. Mindestens einmal pro Jahr sollte jeder Mitarbeitende über die Gefahren am Arbeitsplatz informiert und über das sichere Verhalten instruiert werden. Periodisch sollte die Wirksamkeit der Instruktion kontrolliert werden.

Richtige Ausbildung und Instruktion der Mitarbeitenden

Die Ausbildung und die Instruktion der Mitarbeitenden im Betrieb sind wichtige Bestandteile des betrieblichen Sicherheitssystems. Dadurch kann sichergestellt werden, dass sie über die notwendigen Kenntnisse zur sicheren Ausführung ihrer Arbeit verfügen.

In Anlehnung an die Broschüre "Ausbildung und Instruktion im Betrieb - Grundlage für sicheres Arbeiten" der SUVA wird unter Ausbildung die Vermittlung theoretischer und praktischer Kenntnisse zu einem umfassenden Thema verstanden (Bsp.: Ausbildung zum Staplerfahrer, Prüfung durch eine anerkannte Fahrschule). Eine Instruktion ist eine praktische ANleitung zu einer einzelnen Tätigkeit. Sie erfolgt normalerweise am Arbetisplatz (Bsp.: Instruktion in der Bedienung der Batterieladestation des Staplers).

Spezifische Ausbildungen für Arbeiten mit besonderen Gefahren

Arbeiten mit besonderen Gefahren dürfen nur Mitarbeitenden übertragen werden, die dafür entsprechend ausgebildet sind (Art. 8 VUV, Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten). Die EKAS Richtlinie 6508 enthält eine Liste der Arbeiten mit besonderen Gefahren.