Psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz

An jedem Arbeitsplatz lauern neben physischen auch psychische Gefahren. Zu den so genannten psychosozialen Risiken gehören unter anderem Stress, Burnout und Monotonie.

  • Als Stress bezeichnet man ein wahrgenommenes, länger andauerndes Ungleichgewicht zwischen Anforderungen und Fähigkeiten, die Anforderungen zu erfüllen. Stress wird als unangenehm erlebt. Betroffene fühlen sich nicht mehr in der Lage, eine Situation zu bewältigen.
  • Ein Burnout ist ein Erschöpfungszustand. Er ist das Resultat eines längeren Prozesses. Zu den Merkmalen gehören emotionale Erschöpfung, Zynismus und Distanzierung sowie eine reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit.
  • Monotonie beschreibt Zustände, die als Auswirkung der psychischen Beanspruchung in abwechslungsarmen Situationen auftreten (z.B. einförmige, häufig wiederholende Arbeitsaufgaben). Sie kann zu Müdigkeit, zu  Leistungsabnahmen und -schwankungen sowie zu einer Verminderung der Umstellungs- und Reaktionsfähigkeit führen.

Arbeitgeber müssen deshalb bei der Gestaltung des Arbeitsablaufs dafür sorgen, dass die Arbeitsaufgaben lanfristig weder unter- noch überfordern.

Weiterführende Informationen sind in den zahlreichen Publikationen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) zu finden.